In Augsburg sind gute Galerien dünn gesät. Doch an der Bergstraße in Göggingen gibt es jetzt gleich drei davon - fotodiskurs, augsburg contemporary und die dritte im Bunde, ganz jung und frisch: mjuƷ art salon. Zwar sind all ihre Räumlichkeiten vergleichsweise klein, aber die Power, die dahintersteckt, ist beachtlich. Angst, sich gegenseitig Konkurrenz zu machen, haben die drei nicht. Stattdessen freuen sie sich auf Synergieeffekte ihrer Kooperation. „Von unserer Nachbarschaft haben wir bisher beide proftiert,“ sagt Andreas Stucken, „zu dritt wird unser Standort rund um die Gögginger Bergstraße für die bildende Kunst in Augsburg noch an Bedeutung gewinnen.“ Christof Rehm: „Wir feiern die neue Dreierkonstellation gleich mit einem fulminanten Vernissagesonntag! Am 26. April eröfnen wir gemeinsam von 11 bis 16 Uhr.“ Der mjuƷ art salon gibt sein Debüt und zeigt unter dem Titel ‚groundbreaking‘ Werke von Maria Justus, Judith Kaminski, Thomas Kitzinger, Martin Bruno Schmid und Bernd Schwarting. Bei augsburg contemporary richtet die Augsburger Künstlerin Esther Zahel eine Rauminstallation ein und Christof Rehm stellt im fotodiskurs kleine Fotoarbeiten der fulminanten Malerin Christa Näher den Werken von Dieter Rehm gegenüber.
augsburg contemporary
Projektraum für aktuelle Kunst
Mark Harrington "Old and new dreams" |
15.3.-18.4.2026 | Die Ausstellung „Old and new dreams“ von
Mark Harrington präsentiert einen Dialog zwischen 3 seiner großformatigen Bilder, die in den letzten 30 Jahren in Norwegen und Deutschland entstanden sind. Nachfolgend finden Sie weitere Bilder aus der 30-jährigen Schaffensphase des amerikanischen Künstlers.
„Diptychen und mehrteilige Polyptychon-Strukturen tauchen in meinem Werk seit langem immer wieder auf, wobei Elemente der Asymmetrie und des Kontrasts zu einer Einheit verschmelzen. Die Gemälde der 1990er Jahre, die mit Öl und Gesso entstanden, waren von einer Vielzahl schmaler Linien durchzogen. Das eingeritzte Gesso war mit Pigment und Öl getränkt, wodurch innerhalb der gerillten Fläche ein tonaler Kontrast entstand. Die Trocknungszeit setzte dem physischen Einzeichnen in die Oberfläche Grenzen – eine Strategie zur Gestaltung des Untergrunds, die bis heute Bestand hat. Meine Entscheidung im Jahr 2000, Acrylmaterialien zu verwenden, eröffnete neue Dynamiken zwischen Zeichnung und Bildfeld. Eine offenere Oberfläche und die Ausdehnung der Linien zu mehrfarbigen Farbadern erweiterten die Möglichkeiten einer linearen Sprache im Bildraum.“ Artist statement Mark Harrington
Ausstellungen 2026: -17.1. Das gelbe Zelt | 25.1.-7.3. Inge Gutbrod "Orte des Lichts" | 15.3.-18.4. Mark Harrington "Old and new dreams" | 26.4.-30.5. Esther Zahel "Leere Hüllen fallen" | 7.6.-11.7. Barbara Herold / Florian Huth "Organic Feeling Terrain" | 27.9.-31.10. Tina Haase | 28.11.-19.12. Domestic Space / XMAS Edition